Der theoretische Teil der Führerscheinausbildung:

Der theoretische Teil besteht aus 12 Grundthemen mit jeweils 90 Minuten,
diese muß jeder Fahrschüler absolvieren. Jeden Dienstag und Donnerstag wird je eins der 12 Themen abgeschlossen, wobei es egal ist mit welchen Thema man seine Ausbildung beginnt.
Hinzu kommen dann noch die Zusatzthemen, welche für die Klasse A vier, für die Klassen B und AM jedoch nur zwei klassenspezifische Themen sind.

Hinweis:
Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate vor Erreichen des Mindestalters abgelegt werden.
Ist man bereits im Besitz einer Fahrerlaubnisklasse, so reduziert sich die Anzahl des teilzunehmenden Grundstoffs auf 6 Themen.

 

Die Praxis

Nun dürft Ihr das erstemal hinters Lenkrad. In der Regel nach 3-4 Theoriestunden.
Die Zeiten für den praktischen Unterricht passen wir flexibel Eurem Bedarf und Euren Möglichkeiten an. Diese sprechen wir mit Euch ganz individuell ab, sodass Ihr immer eine Übersicht über Eure Fahrstunden für eine ganze Woche habt.

Zur Frage, wie viele Fahrstunden denn ein Fahrschüler benötigt, können wir Folgendes sagen:

Übungsfahrstunden

Die Anzahl der Fahrstunden sind nicht fixiert, sodass man nicht behaupten kann, dass jeder mit X-Fahrstunden fertig ausgebildet sei. Jeder Mensch ist nunmal unterschiedlich „gestrickt“ und funktioniert anders. Ein Kraftfahrzeug zu bedienen ist eine psychomotorische Angelegenheit, was mit zunehmender Praxis immer mehr zur Routine wird. Bis dahin muss man jedoch zusehen, dass man Hände, Füße, Augen, Ohren und den 7. Sinn miteinander kombiniert. Und genau hierin liegt die Schwierigkeit – die Kombination und Koordination! Ein Kraftfahrzeug zu bedienen ist kein Teufelswerk, sondern erfordert einfach nur Geduld und Ausdauer; manchmal persönliche und manchmal auch finanzielle.

Die praktische Ausbildung sieht so aus, dass wir mit den Übungsstunden beginnen. Hierbei kommt es darauf an, dass Du:

das Fahrzeug in dessen Handhabung gut bedienen kannst
die Verkehrsbeobachtung aus dem Fahrzeug heraus beherrschst
die Verkehrsveränderungen wahrnehmen und darauf reagieren kannst

Sonderfahrten

Wenn diese grundlegenden Faktoren gegeben sind und Du das Fahrzeug mit der notwendigen Verkehrsbeobachtung beherrschst, beginnen wir gemeinsam mit den sogenannten Sonderfahrten, welche eigentlich „Besondere Ausbildungsfahrten“ heißen. Die Sonderfahrten sind vom Gesetzgeber in der Anzahl und dem Beginnzeitpunkt vorgegeben, welche sich auf insgesamt (mindestens) 12 Fahrstunden zu je 45 Minuten Dauer belaufen. 5 Stück auf Landstraßen, 4 Stück auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen und 3 Stück mit „notwendig“ eingeschalteter Beleuchtung, quasi bei Dunkelheit. Wenn nun auch die Sonderfahrten absolviert sind, steht die praktische Prüfung an, auf die man dann noch prüfungsspezifisch vorbereitet wird.

Hinweis: Die praktische Prüfung darf frühestens 1 Monat vor Erreichen des Mindestalters angetreten werden.

 

Diese Klassen kannst du bei uns Erlernen:

Klasse Beschreibung

AM

  Zweirädrige Kleinkrafträder (auch mit Beiwagen) mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ oder einer maximalen Nenndauerleistung bis zu 4 kW im Falle von Elektromotoren.Krafträder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³, die zusätzlich hinsichtlich der Gebrauchsfähigkeit die Merkmale von Fahrrädern aufweisen(Fahrräder mit Hilfsmotor).Dreirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ im Falle von Fremdzündungsmotoren, einer maximalen Nutzleistung von nicht mehr als 4 kW im Falle anderer Verbrennungsmotoren oder einer maximalen Nenndauerleistung von nicht mehr als 4 kW im Falle von Elektromotoren; bei vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen darf darüber hinaus die Leermasse nicht mehr als 350 kg betragen, ohne Masse der Batterien im Falle von Elektrofahrzeugen.Mindestalter: 16 Jahre
Eingeschlossene Klassen: keine

A1

  Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von bis zu 125 cm³ und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW, bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,1 kW/kg nicht übersteigt und dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einer Leistung von bis zu 15 kW.Mindestalter: 16 Jahre
Eingeschlossene Klasse: AM

A2

  Krafträder (auch mit Beiwagen)mit einer Motorleistung von nicht mehr als 35 kW, bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,2 kW/kg nicht übersteigt.Übergangsrecht: Fahrerlaubnisse der Klasse A beschränkt, die vor dem 19.01.2013 erteilt wurden, gelten nach zwei Jahren automatisch als Klasse A (unbeschränkt).Mindestalter: 18 Jahre
Eingeschlossene Klassen: A1 und AM

A

 A_68x40 Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von mehr als 50 cm³ oder mit einer durch die Bauart bestimmten  Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h undMindestalter: 24 Jahre (für Direkteinstieg), 20 Jahre (bei mind. 2 Jahre Vorbesitz der Klasse A2)Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung von mehr als 15 kW und dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einer Leistung von mehr als 15 kW.Mindestalter: 21 Jahre
Eingeschlossene Klassen: A2, A1 und AM

B/ BF17

  Kraftfahrzeuge – ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3 500 kg, die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg oder mit Anhänger über 750 kg zulässiger Gesamtmasse, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3 500 kg nicht übersteigt).Mindestalter: 18 Jahre (17 Jahre für Teilnehmer am „Begleiteten Fahren mit 17“)
Eingeschlossene Klassen: AM und L

B96

Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger bestehen, mit einer zulässigen Gesamtmasse des Anhängers von mehr als 750 kg und zulässiger Gesamtmasse der Fahrzeugkombination von mehr als 3.500 kg und nicht mehr als 4.250 kg.Mindestalter: 18 Jahre (17 Jahre für Teilnehmer am „Begleiteten Fahren mit 17“), Vorbesitz Führerscheinklasse B notwendig
Eingeschlossene Klassen: keine

BE

  Fahrzeugkombinationen, die aus einem Zugfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger oder Sattelanhänger bestehen, sofern die zulässige Gesamtmasse des Anhängers oder Sattelanhängers 3 500 kg nicht übersteigt.Mindestalter: 18 Jahre (17 Jahre für Teilnehmer am „Begleiteten Fahren mit 17“), Vorbesitz Führerscheinklasse B notwendig.
Eingeschlossene Klassen: keine

L

  Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden, mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern, wenn sie mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h geführt werden, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen, selbstfahrende Futtermischwagen, Stapler und andere Flurförderzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern.Mindestalter: 16 Jahre
Eingeschlossene Klassen: keine